Visit

Museum Judengasse
Battonnstrasse 47
60311 Frankfurt am Main
Google Maps

Public transit stations:
U 4, U 5 (RMV station Konstablerwache)
Tram 11, 12 (RMV station Battonnstrasse)
timetable information

Monclosed
Tue10 am – 8 pm
Wed–Sun10 am – 6 pm

Jewish Museum

Museum Judengasse is one of two venues of the Jewish Museum Frankfurt
Website of the Jewish Museum

adults6 €
reduced3 €
kids under 18free
media guide2 €
with Frankfurt-Pass/Kulturpass1 €

free admission every last Saturday of the month („Satourday“)

For more detailed information please check this overview:
admission fees (PDF)  

Museum

Judengasse

In 1460, the town council decided the Jewish population should be resettled in a segregated area of the town – the Judengasse – on the edge of town, the new quarter was the first Jewish ghetto in Europe. By the early seventeenth century the original population had grown to around 3,000. Frankfurt developed into one of the most important Jewish centers in Europe, praised for its rich cultural life and scholarship.

further information

The trailer on this website offers a brief introduction to the museum. More detailed information on the history of the Judengasse are found in our Database (German). The multimedia guide in English is available at the museum and for download at the AppStore or at Google Play.

About the Museum

In 1987 the city of Frankfurt began constructing a building for the public utilities company. The workers discovered the foundations of houses from the city’s former Jewish quarter, the Judengasse. After considerable protest parts of the archeological excavations were reconstructed and made accessible to the public in a museum. The museum has now been redesigned. Its entrance was moved to Battonnstrasse so that the museum, the old Jewish cemetery, and the memorial to the deported Jews of Frankfurt are now visible as a historical ensemble.

The exhibition opens up new perspectives. Rather than portraying the Judengasse residents as members of a group isolated behind ghetto walls, it examines their diverse relations with Frankfurt’s Christian residents, the city council and the emperor. The valuable artifacts, the literature and the music presented by the museum reveal a common cultural space characterized by intense exchanges.

The Museum Judengasse has a barrier-free access and provides to visually impaired an own audio guide to the exhibition. A series of playful interactive stations and a special catalog invite children to undertake their own explorations of the exhibition. There are guided tours for families and you can have birthday parties and other celebrations for children and young people at the museum. School classes can also book workshops at our Pedagogical Center.

View of the exhibition

catalog

THE JUDENGASSE IN FRANKFURT
History, Politics, Culture
Ed. by Fritz Backhaus, Raphael Gross 
and Sabine Kößling
München: C.H. Beck Verlag, 2016. 
232 pages, numerous illustrations
download introduction (PDF)

Program

Our public guided tours at Museum Judengasse where you can discover one of the most important cultural centers of Jewish life in Europe or at the magnificent Jewish cemetery with more than two thousand gravestones are usually in German. But you can book guided tours for groups in English, French, Italian or Russian (see below).

Neun Stunden verbrachten die Kinder jeden Tag in der Schule. Im Morgengrauen klopfte der Gemeindediener an die Türen und rief zum Gottesdienst. An Purim  wurde getanzt, getrunken und verkleidet Spott getrieben: diese und viele andere Geschichten aus dem Alltag erwarten Kinder und Erwachsene im neuen Museum Judengasse.

 

Hinter den Mauern der Judengasse entwickelte sich eines der Zentren jüdischen Lebens in Europa. Wertvolle Objekte erschließen neue und spannende Einblicke in Literatur, Musik  und eine reiche Bilderwelt. In der Führung wird insbesondere sichtbar, wie überraschend eng die Beziehungen zwischen Juden und Christen im Frankfurt der Frühen Neuzeit waren.

 

Hinter den Mauern der Judengasse entwickelte sich eines der Zentren jüdischen Lebens in Europa. Wertvolle Objekte erschließen neue und spannende Einblicke in Literatur, Musik  und eine reiche Bilderwelt. In der Führung wird insbesondere sichtbar, wie überraschend eng die Beziehungen zwischen Juden und Christen im Frankfurt der Frühen Neuzeit waren.

 

Hinter den Mauern der Judengasse entwickelte sich eines der Zentren jüdischen Lebens in Europa. Wertvolle Objekte erschließen neue und spannende Einblicke in Literatur, Musik  und eine reiche Bilderwelt. In der Führung wird insbesondere sichtbar, wie überraschend eng die Beziehungen zwischen Juden und Christen im Frankfurt der Frühen Neuzeit waren.

 

Neun Stunden verbrachten die Kinder jeden Tag in der Schule. Im Morgengrauen klopfte der Gemeindediener an die Türen und rief zum Gottesdienst. An Purim  wurde getanzt, getrunken und verkleidet Spott getrieben: diese und viele andere Geschichten aus dem Alltag erwarten Kinder und Erwachsene im neuen Museum Judengasse.

 

Hinter den Mauern der Judengasse entwickelte sich eines der Zentren jüdischen Lebens in Europa. Wertvolle Objekte erschließen neue und spannende Einblicke in Literatur, Musik  und eine reiche Bilderwelt. In der Führung wird insbesondere sichtbar, wie überraschend eng die Beziehungen zwischen Juden und Christen im Frankfurt der Frühen Neuzeit waren.

 

Hinter den Mauern der Judengasse entwickelte sich eines der Zentren jüdischen Lebens in Europa. Wertvolle Objekte erschließen neue und spannende Einblicke in Literatur, Musik  und eine reiche Bilderwelt. In der Führung wird insbesondere sichtbar, wie überraschend eng die Beziehungen zwischen Juden und Christen im Frankfurt der Frühen Neuzeit waren.

 

Über 2000 Grabsteine finden sich heute noch auf dem Jüdischen Friedhof an der Battonnstraße:  Einer der bedeutendsten jüdischen Friedhöfe in Europa und eines der ältesten Denkmäler Frankfurter Kulturgeschichte. Warum er auch heute noch von Juden aus aller Welt aufgesucht wird, ist ebenso Thema der Führung wie die Bestattungsbräuche und die rätselhaften Bilder auf den Grabsteinen.

 

Hinter den Mauern der Judengasse entwickelte sich eines der Zentren jüdischen Lebens in Europa. Wertvolle Objekte erschließen neue und spannende Einblicke in Literatur, Musik  und eine reiche Bilderwelt. In der Führung wird insbesondere sichtbar, wie überraschend eng die Beziehungen zwischen Juden und Christen im Frankfurt der Frühen Neuzeit waren.

 

You would like to book a guided tour in English, French, Italian or Russian at Museum Judengasse or the ancient Jewish cemetery?

Please call at our Pedagogical Center at +49 (0)69–212 74237 or write an email: pz-ffm(at)stadt-frankfurt.de

Fees: guided tour for groups: 50 Euro (plus admission fee)
Fees: guided tour for school classes: 3 Euro (each, including admission fee)

Please book at least two weeks in advance. 

Hans Frick (1930 – 2003), der am 3. August 87 Jahre alt geworden wäre, zählt zu den wichtigen Autoren der deutschen Nachkriegszeit. Kein anderer Frankfurter Schriftsteller hat diese Stadt so hart porträtiert wie der im Gallusviertel aufgewachsene Sohn einer Arbeiterin und eines jüdischen Kunsthändlers. Mit dreißig Jahren schrieb der Autodidakt Frick seinen ersten Roman, in dem ein KZ-Arzt, verfolgt von Schuld und Albträumen, versucht einen Prozess gegen sich selbst zu erwirken: „Breinitzer oder Die andere Schuld“ erschien 1965. In einem Gespräch zwischen dem Schriftsteller und Frick-Verehrer Franz Dobler und der Moderatorin Hanne Kulessa soll an den zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Frankfurter Autor Hans Frick erinnert werden. Dazu liest Till Weinheimer aus den Büchern Fricks. hr2-kultur, sendet am 7. Mai um 18.04 Uhr das Feature über Hans Frick „Blaue Stunden“ von Hanne Kulessa.

Eine zweiteilige Veranstaltung in Kooperation mit hr2-kultur und dem Deutschen Filmmuseum. Eintritt: 5 EUR, ermäßigt: 2,50 EUR

 

Die archäologischen Funde am Frankfurter Börneplatz lösten 1987 eine Auseinandersetzung aus, in der erstmals in der Bundesrepublik heftig darum gestritten wurde, wie nach dem Holocaust mit Zeugnissen jüdischer Geschichte umzugehen sei. Es ging um die Deutung der Ruinen des ersten jüdischen Ghettos in Europa: Waren sie eher Zeugnisse eines Schutzraumes für die Juden oder ihrer Ausgrenzung? Sollte – nach dem Höhepunkt des Historikerstreits – Geschichte im Museum „entsorgt“ werden? Führte ein direkter Weg von den frühneuzeitlichen zu den nationalsozialistischen Ghettos? Nach dem Streit um das Fassbinder-Stück zwei Jahre zuvor wurde im Börneplatz-Konflikt aber auch die Frage virulent, ob sich im Umgang mit den archäologischen Funden womöglich antisemitische Ressentiments zeigten.

Die Mitglieder der Jüdischen Gemeinde reagierten unterschiedlich auf die Debatte. Viele der älteren, aus Osteuropa stammenden Gemeindevertreter, konnten sich mit der alten Frankfurter Gemeinde nicht so identifizieren, dass sie bereit gewesen wären, für den Erhalt der Reste der Judengasse einzutreten. Für jüngere bildete der Konflikt dagegen die Entdeckung einer bis dahin vergessenen Geschichte. Andere sahen im Einsatz für den Erhalt der Ruinen eine problematische Identifizierung mit deutscher und Frankfurter Geschichte, die sie nicht teilen konnten.

Das Symposium hat das Ziel, 30 Jahre nach dem Konflikt Streitpunkte neu zu bewerten und zur Diskussion zu stellen. Vorgesehen sind Runden zu ausgewählten Schwerpunktthemen, die jeweils durch ein Impulsreferat eingeleitet werden. Den Abschluss bildet eine Diskussion zwischen Prof. Dr. Salomon Korn (angefragt) und Prof. Dr. Micha Brumlik, die beide an der Debatte von 1987 teilnahmen.
Im Einzelnen ist folgender Ablauf geplant:

14.00 Uhr Eröffnung und Begrüßung
Kulturdezernentin Ina Hartwig (Stadt Frankfurt)
Dr. Mirjam Wenzel (Jüdisches Museum Frankfurt)
Prof. Dr. Sybille Steinbacher (Fritz Bauer Institut)

14:30 Uhr Beginn des Symposions
Renationalisierung des Geschichtsbildes? Wie hängt der Börneplatz-Konflikt mit dem Historikerstreit und der Gründung des Deutschen Historischen Museums zusammen?
Impulsreferat: Dr. Tobias Freimüller (Jena)

„Offene Wunde“ oder „Museum“: Wird Geschichte durch Musealisierung „entsorgt“?
Impulsreferat: Cilly Kugelmann (Berlin)

16.00 bis 16.30 Uhr Kaffeepause

Die jüdische Gemeinde bezieht Stellung: Was unterscheidet Fassbinderstreit und Börneplatzkonflikt?
Impulsreferat: Joseph Cronin (London)
Vom Frankfurter Ghetto zum Holocaust:  Ein Denkmal als Geschichtsdeutung?
Impulsreferat: Prof. Nikolaus Hirsch (Frankfurt)

18 Uhr Podiumsdiskussion
Prof. Dr. Salomon Korn (angefragt) und Prof. Dr. Micha Brumlik im Gespräch über den Börneplatzkonflikt im historischen Kontext / Moderation: Fritz Backhaus

Das Symposium wird von einer Sammelaktion begleitet. Haben Sie Erinnerungsstücke oder Dokumente aus der Zeit des Konflikts? Über die Stiftung von Objekten und Unterlagen freuen wir uns.

Eintritt: frei

 

Sommer!-loch? Am Museumsufer ist auch im "Sommerloch" was los! Eine Entdeckungsreise in Sonne und Schatten, in der heißen Wüste oder im kühlen Grund, zwischen exotischen Pflanzen, am Meer oder in der Hitze der Stadt.

Vor 30 Jahren wurden die Reste einer alten vergangen Stadt ausgegraben.  Es handelt sich um Keller von Häusern, die in der Judengasse in Frankfurt am Main standen. Dort lebte vor ungefähr 300 Jahren die jüdische Bevölkerung von Frankfurt. Bei der Enteckungstour mit dem iPad werden viele Rätsel jüdischen Lebens gelöst. Dafür müssen natürlich die passenden Antworten auf das interaktive und spannende Museumsquiz gefunden werden.

 

Ist ein Cheeseburger koscher? Was gehört in einen Schabbat-Eintopf? Wie feiern Muslime das Zuckerfest? Gibt es für sie andere Gummibärchen? Und essen alle Christen freitags Fisch? Gemeinsam entdecken wir viele verschiedene Bräuche und Vorschriften rund ums Essen, und dabei kannst Du natürlich leckere koschere Süßigkeiten probieren.

Kinderprogramm für Jungen und Mädchen ab 6 Jahren; Infos und Anmeldung per E-Mail an kinder.jmf(at)stadt-frankfurt.de oder telefonisch bei Manfred Levy, Tel.: 069-212 70726 oder Tel.: 069-212 74237. Kosten: 6 EUR inkl. Eintritt und Material

Tipp für die erwachsenen Begleiter/-innen: Die öffentliche Führung durch das Museum Judengasse um 14 Uhr.

 

You want to celebrate your birthday in the Museum Judengasse?

We offer special program and workshops for children.

Please contact Manfred Levy, Phone: 069/212-70726 or 069/ 212-74237 and via Mail kinder.jmf(at)stadt-frankfurt.de 

contact

JÜDISCHES MUSEUM FRANKFURT

Phone: +49 (0)69 212 35000
Fax: +49 (0)69 212 30705    

info[at]juedischesmuseum.de
www.juedisches museum.de

DR. MIRJAM WENZEL
Director of the Jewish Museum
Phone: +49 (0)69 212 38805

FRITZ BACKHAUS
Deputy Director,
Exhibitions, Events
Phone: +49 (0)69 212 38804
fritz.backhaus(at)stadt-frankfurt.de

MICHAEL LENARZ
Deputy Director, Archives
and Library Department
Phone: +49 (0)69 212 38546
michael.lenarz(at)stadt-frankfurt.de

DANIELA UNGER 
Director's Office / Public Relations
Phone: +49 (0)69 212 38805
daniela.unger(at)stadt-frankfurt.de

CHRISTINE WERN
Office of the Association of Friends
and Supporters of the Jewish Museum
Phone: +49 (0)69 212 34856
wern(at)juedischesmuseum.de
christine.wern(at)stadt-frankfurt.de

Press

Press release and images
from the opening of the museum
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